Der Yager Code

47ee20db-a651-4f98-99bd-3c4a8ab845b4Diese hypnosystemische Therapie wurde von Dr.Edwin Yager vor 40 Jahren in den USA entwickelt und seitdem ständig weiterentwickelt. Dr. Norbert Preetz (Magdeburg) verdanken wir, dass diese Therapie auch bei uns immer mehr Verbreitung findet. Aus psychotherapeutischer Sicht sind die Grundannahmen dafür zwar nicht neu, völlig neu ist jedoch bei dieser Form der Hypnotherapie, dass mit einer höheren Inneren Instanz Kontakt aufgenommen wird, um die außergewöhnlichen Fähigkeiten zu nutzen,  die in unserem Unbewussten schlummern.  Das bedeutet, dass Ursachen für Probleme autonom von unserem Unbewussten verarbeitet und aufgelöst werden können. Dabei ist es nicht einmal unbedingt erforderlich, dass etwas bewusst wird.

Ausgehend davon, dass unser Gehirn aus Erfahrungen lernt, und so unsere Reaktionen automatisiert, arbeitet die Yager-Therapie direkt mit der inneren höheren Intelligenz. Eine Reaktion, die automatisch abläuft, wurde von unserem Gehirn „konditioniert“. (Manche kennen vielleicht die Geschichte vom Pavlovschen Hund, der immer, wenn es Fressen gab, ein Glöckchen läuten hörte. Als Pavlov dann schließlich das Glöckchen läutete, ohne gleichzeitig den Fressnapf hinzustellen, lief der Speichel beim Hund genau so, als würde eine leckere Mahlzeit vor ihm stehen.) Wir alle haben jede Menge Konditionierungen in uns.  Dadurch können wir einerseits schnell und effektiv reagieren, andererseits unerwünschte Reaktionen bewusst nur sehr schwer verändern .

Sie wissen nichts von einer „höheren inneren Intelligenz“?

Das macht überhaupt nichts, denn sie arbeitet ja auch ganz unbewusst für Sie. Sie haben jedoch vielleicht schon mehr als einmal bemerkt, dass es ein Fehler war, als Sie nicht auf Ihr Bauchgefühl gehört haben? Da hatte sich Ihre höhere Intelligenz, Ihr „Zentrum“ (wie es im Yager Code heißt) gemeldet. 

Um den Mechanismus zu verstehen, wie psychologische Konditionierungen auf den Körper einwirken, muss man sich einmal mit unserer Muskulatur beschäftigen: Wir haben die Muskulatur, die wir willkürlich beeinflussen können (beim Bewegen, Sprechen und Kauen z.B.), und wir haben Muskulatur, die vollkommen unwillkürlich gesteuert wird, die sogenannte „glatte Muskulatur“ und die Herz-Muskelzellen. Sämtliche Organe haben glatte Muskulatur. Gesteuert wird sie durch unser im Unbewussten arbeitendes Zentrum. 

Unser Immunsystem ist ebenfalls direkt mit dem Gehirn verbunden.

So kann man sich gut vorstellen, wie es kommt, dass psychischer Stress , verdrängte Gefühle, traumatische Erlebnisse, innere Konflikte nicht nur seelisch, sondern auch körperlich krank machen können. Genau so, wie körperliche Erkrankungen auch die Seele belasten.

Mit der Yager Code Therapie beginnt das innere Zentrum, die alten Konditionierungen aus ihrer Vergangenheit zu lösen, so dass sie nicht  mehr zu störenden inneren Anteilen in der Gegenwart werden. 

Auf diese Weise gelingt es, nicht nur psychische sondern auch viele scheinbar nur körperliche Erkrankungen zu behandeln. 

Wie läuft nun eine Yager-Therapiesitzung ab? 

Zunächst einmal erfahren Sie ganz genau, was passiert und welche Aufgabe Sie als Klient*in haben. Sie werden dann die Botschaften Ihres Zentrums quasi vorlesen, denn Ihr Zentrum kann zwar die Worte, die von außen kommen verstehen, aber hören können nur Sie Ihr Zentrum. 

Nach und nach werden alle Konditionierungen vom Zentrum aufgelöst. Dies kann schon in wenigen Sitzungen geschehen sein.

Ihre Erfolgsgeschichte: 

Mit der Hypnotherapie nach Dr. Yager möchte ich Ihre Erfolgsgeschichte in Form einer kleinen Mini-Studie  dokumentieren. Dafür nehme ich  zur Zeit Teilnehmer*innen mit folgenden Erkrankungen auf: Allergien, Asthma, Migräne,  chronische Schmerzen. Die Erkrankungen sollten für die Studie mindestens seit zwei Jahren anhalten. Wenn Sie Ihre Therapie dokumentieren und auswerten lassen, zahlen Sie für die Sitzungen nur 50% des regulären Honorars. 

Ich freue mich darauf, viele Menschen nun auch mit dem Yager-Code bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützen zu können.

Ihre Annetta Höhn

Hyp‘Berlin Therapie + Coaching  

 

Therapie mit dem eigenen Zentrum, mit dem höheren Selbst.

 

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Zielen hinterher jagen oder im Flow sein? Wie deine Erwartungshaltung deinen Erfolg beeinFLUSSt.

green mountains and flowing river
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In meinem ersten Blog habe ich über Ziele und Visionen geschrieben. Regelmäßig wollte ich nun weitere Artikel schreiben. Ein Ziel, das ich nicht erfüllt habe. Vielleicht, weil etwas anderes mit der Zeit wichtiger wurde? Ich habe inzwischen eine Ausbildung zur Meditations- und Achtsamkeitslehrerin gemacht, wodurch wieder ganz neue Ideen und Interessen in den Fokus gerieten. Fertig mit dem Lernen werde ich wohl nie sein. Jeder Tag ist ein Erleben des Seins mit seinen Gedanken, Gefühlen, Wahrnehmungen, Emotionen.

Doch, wie ich meinen Tag erlebe und was ich fühle, hängt entscheidend davon ab, wie ich bewerte.

Wenn du etwas Neues anfängst, welche Gedanken leiten dich?

„Es geht bestimmt schief.“ „Ich werde versagen.“ „Es ist zu gefährlich.“ Es ist zu anstrengend.“

Wenn du so denkst, wie kannst du überhaupt beginnen? Leiten dich im Leben mehr pessimistische Gedanken?

Oder denkst du eher:

„Das schaffe ich schon.“ „Es könnte klappen.“ „Es wird schon gut gehen.“ „Ich packe das.“

Du bist eher der Optimist?

Statistisch gesehen, leben Optimisten, also die, deren Glas halbvoll ist, länger und sind glücklicher. Und das, obwohl sie sicherlich viel öfter enttäuscht werden, als Pessimisten. Wenn ich sowieso erwarte, dass etwas schief geht, werde ich nicht enttäuscht, denn ich hatte das ja schon erwartet.

Was wäre aber, wenn meine Erwartungshaltung etwas mit dem Ergebnis zu tun hat?

Kennst du den Placebo-Effekt? Vermutlich hast du schon häufiger davon gehört, wie unsere  Haltung einem Medikament gegenüber seine Wirkung beeinflusst. Das Unbewusste ist wie ein steter Fluss in unserem inneren System.  Es kümmert sich nicht nur um körperliche Funktionen wie Blutdruck, Verdauung, Temperaturregelung usw., sondern auch um das Treffen unserer Entscheidungen, um Motivation und um Ängste.

Wie kannst du nun dein Unbewusstes dabei unterstützen, dich zu unterstützen?

Du kannst lernen, dich von deinen Gedanken zu lösen und sie als das betrachten, was sie sind: Gedanken, deines Gehirns. Du bist nicht deine Gedanken. 

Wenn du deinem eigenen Gedankenstrom immerzu glaubst, identifizierst du dich mit deinen Gedanken. Dabei bist du doch so viel mehr! Viele unserer Gedanken wurden uns schon als Kind ins Gehirn gepflanzt. Denn wir Kinder lernten von den Erwachsenen durch Nachahmung.

Du kannst lernen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu betrachten, durch welche bewertenden Gedanken sie entstanden sind.

Ich gebe dir ein Beispiel:

  1. Du spürst gerade Ärger. Nimm‘ wahr, wo im Körper du den Ärger spürst. Untersuche einen Moment ganz genau dieses Gefühl.
  2. Betrachte das, was du über die Ursache deines Ärgers denkst. Betrachte genau, wie du die Situation, aus der dein Ärger entstanden ist, innerlich bewertest.
  3. Deine Bewertungen sind nur eine Perspektive. Es gibt immer auch andere Möglichkeiten der Bewertung.
  4. Was wäre, wenn du deine Perspektive wechseln könntest? Was wäre, wenn du stattdessen denken könntest: a) Das hat nichts mit mir zu tun. b) Es ist passiert und es ist schon Vergangenheit. Ich kann die Realität sowieso nicht ändern. c) Wie werde ich in 10 Jahren über diese Situation denken? d) Was ist eigentlich wirklich die Realität?

Ein Gedanke kann immer nur dann ein Gefühl erzeugen, wenn du an ihn glaubst.

Sokrates wusste schon:

Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.

Du kann vieles bewegen, wenn du lernst, deine bewertenden Gedanken mit Achtsamkeit zu untersuchen und dich nicht mehr von ihnen im Strom der Gefühle hinweg spülen lässt.

Im Coaching und in der Therapie machen wir das gemeinsam. Mit Achtsamkeitstraining und Meditation lernst du ganz selbständig, deine Gedanken richtig einzuschätzen und zu entscheiden, ob du ihnen Glauben schenkst oder dich bewegen willst.

Schau deinen Gedanken doch einmal von weitem zu, wie sie auf dem Karussell fahren. Du musst gar nicht mitfahren. Jetzt. Schau zu und entspanne dich…

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